Beleuchtungsstärke-Umrechner

Einheitenumrechner

Rechnen Sie Lux, Foot-candles und Phot um – mit EN 12464-1 Arbeitsstätten-Auditor, Fotografie-Lichtwert-Kameraeinstellungen und Pflanzen-Wachstumsindex.

Bidirektionales photometrisches Omni-Grid

lm / m²

SI-Basiseinheit: 1 Lumen / m²

lm / ft²

Imperiale Einheit: 1 Lumen / ft² (10,7639 lx)

lm / cm²

CGS-Einheit: 1 Lumen / cm² (10.000 lx)

Lumen / m²:500Kilolux (klx):0.500 klxNox (nx):500.000 nx
Schnelle Ingenieur- & Architektur-Vorgaben:

Dynamische Raumlicht-Simulation

Architektonischer 2D-Querschnitt in Echtzeit (0 lx bis 10.000+ lx)

Ergonomisches Arbeitslicht
500 lx0.75m
500 lx(46.5 fc)

Arbeitsstätten-Normen-Auditor

Dynamische Konformitätsprüfung nach DIN EN 12464-1 & OSHA 1926.56

Gesetzliche Normen: DIN EN 12464-1 (Arbeitsstätten innen) & OSHA 1926.56
Norm erfülltNormativer Richtwert: 500 lx (EN 12464-1 Office Standard)

Standard-Büro- & Leseanforderungen

Erfüllt Standard-Büro- & Lese-Anforderungen (DIN EN 12464-1 Richtwert: 500 lx). Empfohlen für Schreiben, Tippen, CAD und Klassenräume.

0 lx500 lx1000+ lx
Zulässige Sehaufgabe:Standard-Büro- & Leseanforderungen

Fotografie-Belichtungsrechner (LW/EV)

EV100: 7.6

Professionelle Kameraeinstellungen (Blende & Lichtwert bei ISO 100, 1/60 s)

Sensor-ISO
Verschlusszeit
Exakter Blendenwert:f/1.8
Nächste Standardblende:f/2.0
Kinematografischer Lichtstil:Ausgewogenes Studiolicht

Zimmerpflanzen-Lichtindex

PPFD: ~7 µmol/m²·s

Gartenbaulicher Wachstumsindex & Schätzung der photosynthetisch aktiven Strahlung (PPFD)

Lichtbedarfskategorie:
Geringer Lichtbedarf (< 1.000 lx / < 93 fc)
Geeignete Pflanzenarten:
🌿 Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas), Schusterpalme (Aspidistra)
Geschätzter Tageslichtsummenwert (DLI 12h):0.3 mol/m²·d
Gemessene Beleuchtungsstärke:500 Lux(46.45 Foot-candles)
Normerfüllung: Standard-Büro- & Leseanforderungen

So bedienen Sie den Beleuchtungsstärke-Umrechner

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Umrechnung fotometrischer Einheiten, Arbeitsplatz-Lichtprüfung nach DIN EN 12464-1, Belichtungsberechnung und Pflanzenbeleuchtung.

1

Beleuchtungsstärke in beliebiger Einheit eingeben

Tragen Sie die Lichtstärke in ein beliebiges Feld ein (Lux, Foot-candles oder Phot) oder wählen Sie eine Vorlage (z. B. Büroarbeitsplatz 500 lx, Sonnenlicht 100.000 lx).

2

Verzögerungsfreie Einheiten-Umrechnung

Das System berechnet alle fotometrischen Werte synchron in Echtzeit: 1 Foot-candle = 10,7639 Lux, 1 Phot = 10.000 Lux sowie Lumen/m², Kilolux und Nox.

3

Dynamische SVG-Raumbeleuchtung beobachten

Verfolgen Sie die interaktive Raumgrafik mit Lichtkegel-Simulation, Glühwendel-Farbwechsel und visueller Helligkeitswahrnehmung.

4

Arbeitsplatz-Beleuchtungsnorm prüfen (DIN EN 12464-1)

Überprüfen Sie, ob Ihre Lux-Werte den gesetzlichen Vorgaben für Bildschirmarbeitsplätze (500 lx), Konstruktionsbüros (750 lx) oder Feinmechanik entsprechen.

5

Foto-Belichtungswert (EV) und Blende ermitteln

Für Fotografie und Film wählen Sie ISO (100–3200) und Verschlusszeit (1/8000s–1s), um den Lichtwert (EV) und die passende Objektivblende (f-Stop) zu berechnen.

6

Pflanzenlicht-Index (PPFD & DLI) auswerten

Ermitteln Sie die geschätzte fotosynthetische Photonenflussdichte (PPFD in µmol/m²·s) und das Tageslichtintegral (DLI) für Zimmerpflanzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Expertenwissen zu fotometrischen Einheiten, Abstandsgesetz, Arbeitsstättenrichtlinien und fotometrischem Belichtungswert.

Q:Was ist der Unterschied zwischen Lux, Lumen, Foot-candles und Candela?

Candela (cd) misst die Lichtstärke der Quelle in einer bestimmten Richtung. Lumen (lm) misst den gesamten abgestrahlten Lichtstrom in alle Richtungen. Lux (lx) misst die Beleuchtungsstärke auf einer Zielfläche (1 Lux = 1 Lumen/m²). Foot-candle (fc) ist die angloamerikanische Einheit für Beleuchtungsstärke (1 Foot-candle = 1 Lumen/ft² = 10,7639 Lux).

Q:Wie lautet die exakte mathematische Beziehung zwischen Lux und Foot-candles?

Lux = Foot-candles × 10,7639104. Umgekehrt gilt: Foot-candles = Lux / 10,7639104 ≈ Lux × 0,092903. Als Faustregel gilt: Lux geteilt durch 10 ergibt einen praxisnahen Näherungswert (z. B. 500 lx ≈ 46,5 fc).

Q:Was besagt das fotometrische Entfernungsgesetz (Abstandsgesetz)?

Die Beleuchtungsstärke E auf einer senkrechten Fläche nimmt mit dem Quadrat des Abstands d von einer punktförmigen Lichtquelle ab: E = I / d² (I = Lichtstärke in Candela). Verdoppelt man den Abstand zur Lampe von 1 m auf 2 m, sinkt die Beleuchtungsstärke auf ein Viertel (25 %) des ursprünglichen Werts.

Q:Welche Beleuchtungsstärken (Lux) empfiehlt die Arbeitsplatznorm DIN EN 12464-1?

Flure und Treppenhäuser: 100–150 lx; Wohnbereiche: 150–300 lx; Standard-Büro- und Bildschirmarbeitsplätze: 500 lx; Technisches Zeichnen und Konstruktion: 750 lx; Feinwerktechnik und Mikroelektronik: 1.000–1.500 lx; Operationstische: 10.000–50.000 lx.

Q:Wie hängt der fotografische Lichtwert (EV) mit Lux zusammen?

Bei ISO 100 und der Standard-Kalibrierungskonstante (C ≈ 250) berechnet sich die Beleuchtungsstärke E aus dem Lichtwert (EV) nach der Formel: E = 2,5 × 2^EV (bzw. EV = log2(E / 2,5)). 500 Lux Bürolicht entsprechen beispielsweise einem EV von ca. 7,6 (z. B. Blende f/2.8 bei 1/60s und ISO 100).

Q:Warum benötigen Pflanzen PPFD und DLI statt reiner Lux-Werte?

Lux basiert auf der spektralen Hellempfindlichkeitskurve des menschlichen Auges (V(λ), Maximum bei 555 nm im Grünbereich). Für die pflanzliche Photosynthese sind jedoch vor allem blaue (400–500 nm) und rote (600–700 nm) Photonen im PAR-Bereich entscheidend. PPFD (µmol/m²·s) misst diese aktiven Photonen, während das DLI (mol/m²·d) die tägliche Lichtmenge quantifiziert.

E =
Φ A
oder E =
I · cos(θ) d²
EV₁₀₀ = log₂(Lux / 2.5)
  • E: Beleuchtungsstärke (Lux = Lumen / m²).
  • Φ (Phi): Gesamter Lichtstrom (Lumen).
  • A: Beleuchtete Fläche (m²).
  • I: Lichtstärke der Lichtquelle (Candela).
  • d: Abstand zur Lichtquelle (m).
  • θ (Theta): Einfallswinkel des Lichts zur Normalen.
  • EV₁₀₀: Lichtwert bei ISO 100 (Exposure Value).

Beleuchtungsstärke-Umrechner Tabelle

Einheitlux (lx)kiloluxmilliluxfoot-candle (fc)
1 lux (lx)10,0011.0000,0929031299
1 kilolux1.00011.000.00092,9031299064
1 millilux0,0010,00000110,0000929031
1 foot-candle (fc)10,76390,010763910.763,91

Was ist Beleuchtungsstärke-Umrechner?

Konvertieren Sie Lux, Foot-Candles und Phot mit Echtzeit-Prüfung der Arbeitsplatzrichtlinien nach EN 12464-1, EV-Berechnungen für die Filmtechnik und Metriken für das Pflanzenwachstum. Dieser Rechner ist ein unverzichtbares Diagnosewerkzeug für Lichtplaner und Ergonomie-Berater. Das System berücksichtigt nicht nur die reine Helligkeit, sondern übersetzt diese über die Fotografie-Belichtungs-Engine auch direkt in Kameraparameter. Die dynamische 2D-Querschnittsansicht visualisiert zudem sofort, wie sich das Licht im Raum verteilt.

Praktisches Berechnungsbeispiel

Ein Ergonomie-Gutachter in München überprüft die Beleuchtung an den Fräsmaschinen einer großen Produktionshalle. Er misst 1000 Lux an der Werkzeugschneide. Nach Eingabe dieses Wertes bestätigt ihm der Arbeitsplatz-Normprüfer, dass diese Helligkeit für feine mechanische Arbeiten absolut gesetzeskonform ist. Um die Werte für den internationalen Mutterkonzern in den USA aufzubereiten, liest er die exakten Foot-Candles aus dem Bidirektionalen Fotometrischen Omni-Grid ab und nutzt die Funktion Beleuchtungsspezifikation kopieren für sein abschließendes Gutachten.

Referenzzonen
BenutzeroberflächeFotometrische FunktionPraktische Anwendung
Dynamische Räumliche ZimmerbeleuchtungVisuelle SimulationZeigt anhand einer 2D-Grafik, wie die Lichtintensität im Raum auf den Betrachter wirkt.
Arbeitsplatz-NormprüferArbeitsschutzGleicht die Beleuchtungsstärke automatisch mit den europäischen DIN-Vorgaben ab.
Fotografie-Belichtungs-EngineOptische AnpassungLiefert die korrekte Blende und Verschlusszeit für Architekturfotografen.
Indoor-Botanik-AbgleicherBegrünungsplanungZeigt an, ob das Licht für das Gedeihen von Zimmerpflanzen ausreicht.

Geschichte und Ursprung

Die moderne Fotometrie wurde maßgeblich von dem deutschen Gelehrten Johann Heinrich Lambert geprägt. In seinem bahnbrechenden Werk "Photometria" aus dem Jahr 1760 führte er das Konzept der Beleuchtungsstärke ein und formulierte das lambertsche Gesetz. Diese theoretischen Grundlagen ermöglichten erst die Entwicklung präziser Messgeräte und die spätere Einführung des Lux als universelle SI-Einheit in der deutschen Industrie.