Dämmstoffrollen-, Platten- & Wärmerechner
Berechnen Sie Dämmstoffrollen, Dämmplatten und Wärmedurchgangswert (R-Wert). Verbessern Sie Gebäudeenergieeffizienz und senken Sie Heizkosten.
BaurechnerPerfekte Passung! Minimaler Verschnitt.
Einkaufsliste
- Nettofläche15.0 m²
- Primäre Dämmung (10cm)5 Pakete
- Dampfbremsklebeband1 Rollen
Schlechte Dämmung
Bedienungsanleitung für den Dämmstoff-, Rollen- & Wärmeschutz-Rechner
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung von Mineralwolle, Glaswolle, EPS-Dämmplatten, Sparrenpassung und R-Wert
Dämmmaterial & Format wählen
Wählen Sie zwischen Steinwolle, Glaswolle oder EPS/XPS-Dämmplatten und bestimmen Sie das Lieferformat: Rollen (für Dachboden und Zwischensparren) oder Platten (für Ständerwände).
Wand- oder Dachmaße eingeben
Tragen Sie Länge und Höhe bzw. Breite in Metern (oder Fuß) ein. Wechseln Sie bei Bedarf zwischen Metrisch (cm, m²) und Imperial (in, sq ft).
Balkenabstand & Passgenauigkeit prüfen
Geben Sie den Balkenabstand (Mitte-Mitte, z. B. 60 cm) und die Dämmstoffbreite ein. Der Passungsprüfer warnt vor Zuschnittverschnitt oder Fugenbildung.
Primäre Dämmschicht & Paketreichweite festlegen
Geben Sie die Stärke der ersten Dämmschicht (z. B. 10 cm oder 14 cm) und die Quadratmeter pro Paket laut Herstellerverpackung an.
Zweite Schicht (Kreuzlattung) & Fenster abziehen
Aktivieren Sie die Option „Doppelschicht (Kreuzlattung)“ für eine zweite versetzte Schicht (z. B. 5 cm zur Vermeidung von Wärmebrücken). Fügen Sie Fenster- und Türausschnitte hinzu.
Einkaufsliste & R-Wert prüfen
Prüfen Sie benötigte Pakete/Rollen, Dampfbremsklebeband, den geschätzten R-Wert und die Energieeinsparverordnung (GEG). Kopieren Sie die Materialliste mit einem Klick.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Expertenwissen zu Glaswolle vs. Steinwolle, Klemmfilz-Zuschnitt, Wärmebrücken bei Sparren und Dampfbremsen
Q:Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Glaswolle und Steinwolle?
Beide sind mineralische Faserdämmstoffe. Steinwolle wird aus vulkanischem Basaltgestein geschmolzen, ist schwerer, formstabiler, bietet Schmelzpunkte über 1.000°C (Brandschutzklasse A1), ist hydrophob (wasserabweisend) und dämmt Schall hervorragend. Glaswolle aus Recyclingglas ist leichter, hochelastisch komprimierbar für Rollen und wirtschaftlicher, reagiert aber empfindlicher auf Feuchtigkeit.
Q:Warum muss Dämmstoff etwas breiter als das Sparrenfeld zugeschnitten werden?
Klemmfilze und Dämmplatten sollten immer etwa 10 bis 15 mm breiter als das lichte Sparren- oder Balkenmaß zugeschnitten werden. Durch diese Überbreite klemmt sich der elastische Dämmstoff selbstständig fest („Klemmwirkung”), sackt nicht ab und schließt fugendicht an den Hölzern ab. Dämmstoff darf jedoch niemals in der Dicke zusammengequetscht werden, da komprimierte Luftporen den R-Wert stark vermindern.
Q:Warum ist eine zweite Dämmschicht in Kreuzlattung bei Dach und Außenwand empfehlenswert?
Holzsparren und Ständer sind Wärmebrücken – Konstruktionsholz leitet Wärme rund 3- bis 4-mal schneller nach außen als Dämmwolle. Eine zusätzliche Untersparrendämmung (5–6 cm) quer zur Sparrenlage überdeckt das Holz vollständig. Dadurch werden Wärmebrücken eliminiert, das Schimmelrisiko minimiert und der Gesamt-U-Wert des Bauteils deutlich verbessert.
Q:Was ist der Unterschied zwischen R-Wert und U-Wert?
Der R-Wert beschreibt den Wärmedurchgangswiderstand (wie gut ein Bauteil den Wärmestrom hemmt); je höher der R-Wert, desto besser die Dämmung. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärmeenergie pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied verloren geht; je niedriger der U-Wert, desto energieeffizienter das Gebäude (U = 1 / R_gesamt).
Q:Auf welcher Seite der Dämmung muss die Dampfbremse montiert werden?
In mitteleuropäischen Klimazonen muss die Dampfbremse immer auf der warmen Raumseite (zwischen Dämmung und raumseitiger Beplankung) lückenlos angebracht werden. Dies verhindert, dass feuchte Raumluft in die kalte Dämmebene eindringt und dort zu schädlichem Tauwasser und Holzzersetzung kondensiert. Alle Stöße und Durchdringungen müssen mit speziellem Luftdichtungsklebeband verklebt werden.
Q:Welchen R-Wert bzw. welche Dämmstärke schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor?
Für Steildächer und oberste Geschossdecken fordern moderne Normen einen U-Wert von maximal 0,14 bis 0,24 W/(m²K), was einem R-Wert von mindestens 4,2 bis 7,0 m²K/W entspricht (entspricht ca. 18 bis 26 cm hochwertiger Mineralwolle WLS 032/035). Außenwände erfordern meist R-Werte ab 3,5 bis 5,0 m²K/W.
Variablen:
- A_net: Nettofläche (Gesamtfläche - Aussparungen)
- C: Reichweite pro Paket
- w_%: Verschnittfaktor (5% oder 15%)
- T: Dämmstoffdicke (m)
- \lambda: Wärmeleitfähigkeit (W/mK)
- ⌈ x ⌉: Aufrunden auf die nächste ganze Zahl